Bericht Braunschweiger Zeitung    
  Ewige Bestenliste“ aller DEM Endrunden  

     

 

 

Die 25. Auflage der Endrunde der Deutschen Doppelkopf-Einzelmeisterschaft –

ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer und ein Riesenerfolg für den Ausrichter

 

Im historischen Waldhaus Ölper trafen sich am Wochenende 176 Teilnehmer des Deutschen Doppelkopf-Verbandes (gegründet 1982 in Braunschweig)

aus dem gesamten Bundesgebiet, um in acht Spielrunden à 24 Spielen mit je einem Pflicht-Solo pro Runde den 25. Deutschen Doppelkopf-Einzelmeister

zu ermitteln.

18 Monate lang hatte der mit der Organisation dieser Veranstaltung beauftragte Vorsitzende des NON-STOPP DOPPELKOPF-CLUB Braunschweig

diesen Höhepunkt  bis in das kleinste Detail geplant. Von der Anmeldung am Samstag bis zur Siegerehrung konnte der geplante Ablauf  zur Freude

aller Beteiligten abgewickelt werden.

Die Veranstaltung begann mit einer Ehrung der beiden Spieler Hans-Peter Gompf aus Darmstadt und Gerhard Berger aus Braunschweig, die es als

Einzige geschafft hatten, sich für alle 25 Endrunden zu qualifizieren. Als „Dankeschön“ überreichte der Verband eine Fliese und eine Ehrenurkunde

für diese Leistung.

Nach der Begrüßung, u. a. durch Frau Bürgermeister Inge Kükelhan in Vertretung für Herrn Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann, der die Schirmherrschaft

für diese Veranstaltung übernommen hatte, sang der international bekannte Operntenor Latchezar Pravtchev, in Braunschweig beheimatet, die Deutsche

Nationalhymne für die Teilnehmer. Dies allein war schon ein einmaliges Erlebnis, bei dem etliche eine Gänsehaut bekamen.

 

Nach Runde 1 führte Frank Lauterbach aus Bremen mit 95 SpP vor Rüdiger Fischer aus Darmstadt mit 53 SpP. In der 2. Runde setzte sich Daniel Jöns an die

Spitze des Feldes mit insgesamt 120 SpP, steigerte sich auf dann 151 SpP und am Ende des ersten Tages auf 181 SpP. Dahinter platziert nach der Hälfte der Distanz

waren Gerhard Berger (NON STOPP) mit 122 SpP, Dagmar von Krenski (Hamburg) mit 112 SpP.

Am zweiten Tag schrieb Berger seine einzige Minusrunde und konnte den verlorenen Boden nicht wieder gut machen. Daniel Jöns behielt seine Spitzenposition,

gefolgt von Guido Wessels (Münster) nach zwei „86er“ Runden und dem Titelverteidiger Andreas Vonrüden. Letzterer schaffte es erstmals, eine Meisterschaft mit

acht gewonnenen Tischwertungen zu beenden. Dieses Trio gab die Spitzenposition nicht mehr ab.

 

Deutscher Einzelmeister wurde Daniel Jöns mit 266 SpP (neuer Rekord!) vor Guido Weßels (234 SpP) und Andreas Vonrüden (229 SpP). Erfolgreichster Braunschweiger

Teilnehmer war Gerhard Berger (BS NON, 116 SpP) auf Platz 17 vor Rolf-Otto Halves (BS 1DDC, 102 SpP), Richard Liedtke (BS NON, 93 SpP),Heinrich Wittenberg

(BS 1DDC, 91 SpP),  Rolf Behrens (BS CBDF, 79 SpP); diese Spieler sind direkt qualifiziert für die Endrunde 2007 in Celle.

 

Das Kaiserwetter tat sein Übriges und die Teilnehmer konnten sich in den Pausen auf der wunderschönen Anlage entspannen. Den Gastgebern, dem Ehepaar Maggy und Eckehard

Ossada mit seinem Team, ist ebenfalls Dank zu sagen für die ausgezeichnete Bewirtung und den vollkommenen Service bis spät in die Nacht.

 

Die Siegerehrung nach der 8. Runde mit vielen Sonderwertungen ist ebenfalls hervorzuheben. Für die drei Erstplatzierten gab es 500 €, 300 € und 200 € und die ersten 80

konnten sich an Sachpreisen erfreuen, die von  Heidrun Berger und Harry Dettmer  eingekauft  und von Helga Fischer liebevoll verpackt waren.

 

Der Dank des Ausrichters galt auch allen Sponsoren, die es u. a. ermöglicht hatten, eine 48seitige Festschrift über die Geschichte der Einzelmeisterschaften zu erstellen.

Die Sonderedition eines Doppelkopfspieles, anlässlich dieser Jubiläumsveranstaltung aufgelegt, erfreute alle Teilnehmer. Ausrichter, Veranstalter und die gesamte Organisation

erhielten den verdienten Dank für ihren unermüdlichen und herzerfrischenden Einsatz.

 

Alle weiteren Ergebnisse und Bilder zu diesem Ereignis unter www.doko-non-stopp.de

 

 

Gerhard Berger (BS NON)

stellvertretend für die Braunschweiger Vereine

Ausrichter dieser DEM-Endrunde